
Eine Gruppe von 11 Schülerinnen und Schülern unserer Schule reiste am 19. September 2026 in Begleitung von zwei Lehrerinnen voller Vorfreude und Neugier nach Kragujevac in Serbien. Während unseres siebentägigen Aufenthalts vom 19. bis 26. September nahmen wir an zahlreichen pädagogischen, kulturellen und sozialen Aktivitäten teil. Die Reise wurde durch das Programm Erasmus+ finanziert und ermöglicht. Die Schülerinnen und Schüler trafen ihre Freunde wieder, die uns bereits im Mai desselben Jahres besucht hatten, lernten aber auch neue Gleichaltrige kennen und knüpften neue Freundschaften.
Anreise und erste Eindrücke von Kragujevac
Unsere Reise begann mit einem Flug von Köln nach Niš und wurde anschließend mit dem Bus nach Kragujevac fortgesetzt. Noch am selben Tag erkundeten wir die Stadt und sammelten erste Eindrücke von dem Ort, an dem wir die nächsten Tage verbringen würden.
Am Sonntag begleiteten uns unsere Gastgeber bei der Besichtigung des Veliki Park, von Šumarice und des Museums „21. Oktober“. Dort erfuhren wir viel über die Ereignisse, die sich während des Zweiten Weltkriegs in Kragujevac abgespielt hatten.
Feierliche Eröffnung und Workshops
Der Montag begann mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie in der Schule. Besonders überrascht waren wir von dem herzlichen Empfang mit Brot und Salz am Schuleingang. Die Schülerinnen und Schüler der Gastschule hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, und auch die lokalen Medien berichteten über unseren Besuch in Kragujevac. Im Laufe des Tages nahmen wir an mehreren Workshops teil, die uns halfen, einander besser kennenzulernen und näherzukommen.
Exkursion durch Zentralserbien
Am Dienstag unternahmen wir eine Exkursion durch Zentralserbien, bei der wir viel über die Natur, Kultur und Geschichte des Landes lernten. Wir besuchten das Naturkundezentrum Serbiens in Svilajnac, den Miniaturpark in Despotovac, das Kloster Manasija und die Resava-Höhle.
Ausflug nach Topola und Abbau von Stereotypen
Am Mittwoch machten wir einen kurzen Ausflug nach Topola, wo wir das Mausoleum auf dem Oplenac und das Karađorđe-Konak besichtigten. Am Nachmittag nahmen wir am Workshop „Bursting your stereotypes“ teil, der uns dazu anregte, unsere eigenen Vorurteile zu hinterfragen und einander besser zu verstehen.
Ein Tag in der Schule und die Zertifikatsverleihung
Den Donnerstag verbrachten wir vollständig in der Schule. Wir nahmen an verschiedenen Workshops teil, darunter „Choose your president“ und „The hungry coat and the tortoise and the tug of war“. Den Schultag beendeten wir mit „Games without borders“; am Abend fand die feierliche Zertifikatsverleihung statt.
Besichtigung Belgrads
Am Freitag rundeten wir das Programm mit einem Ausflug nach Belgrad ab. Zuerst besuchten wir den Dom des Heiligen Sava. Anschließend besichtigten wir Belgrade Waterfront, das serbische Parlament und Kalemegdan. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Skadarlija besuchten wir außerdem das Nikola-Tesla-Museum.
Rückreise und Eindrücke
In dieser Nacht schliefen wir kaum, denn bereits gegen drei Uhr morgens mussten wir nach Niš aufbrechen, von wo aus wir nach Köln weiterflogen. Müde, aber erfüllt von schönen Eindrücken, neuem Wissen und wertvollen Erinnerungen kehrten wir nach Hause zurück. Die Reise ermöglichte es uns, Serbien, seine Geschichte, Kultur und Natur besser kennenzulernen, bestehende Freundschaften zu vertiefen und neue zu schließen. Gleichzeitig verbesserten wir durch die alltägliche Kommunikation unsere Englischkenntnisse, was uns zusätzlich motivierte, die Sprache weiterzulernen.
Autorinnen: Aida Berisa-Camdzic & Amelie Pocnejer
