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In dieser Woche wurde an der Gesamtschule Gummersbach ein besonderes Zeichen für Zusammenhalt und gelebte Vielfalt gesetzt. Das gemeinsame Fastenbrechen, das liebevoll, engagiert und mit großer Begeisterung vom internationalen Müttercafé vorbereitet wurde, stellte das Miteinander der gesamten Schulgemeinschaft in den Mittelpunkt.

Bereits unmittelbar nach Schulschluss und lange vor dem erwarteten Sonnenuntergang erfüllte eine freudige und erwartungsvolle Stimmung die Mensa. Das internationale Müttercafé hatte im Vorfeld lokale Unternehmen und Bäckereien als Sponsoren gewonnen und zahlreiche Einladungen verschickt. Rund 140 Gäste folgten dieser Einladung zum gemeinsamen Iftar und machten den Abend zu einem beeindruckenden Zeichen der Verbundenheit.

Damit alles rechtzeitig vorbereitet werden konnte, war tatkräftige Unterstützung gefragt: Die Mütter organisierten und kochten mit Hingabe, engagierte Schüler:innen halfen beim Aufbau, Lehrkräfte unterstützten in der Küche und gemeinsam wurde dekoriert, eingedeckt und die Mensa festlich geschmückt. Trotz eines langen und arbeitsreichen Tages war bei allen Beteiligten vor allem die Freude auf das gemeinsame Beisammensein und der Stolz, Teil dieses besonderen Ereignisses zu sein, spürbar. 

Viele am Schulleben Beteiligte brachten Familie und Freunde mit. Dadurch entstand eine offene Atmosphäre, in der Begegnungen auch jenseits des Unterrichts möglich wurden. Das Fastenbrechen bot einen herzlichen Rahmen für Gespräche auf Augenhöhe. Menschen, die sich sonst nur flüchtig begegnen, nahmen nebeneinander Platz, tauschten sich aus und lernten sich von einer persönlichen Seite kennen. Dieses Fest wurde nicht nur für die Schulgemeinschaft organisiert, vielmehr es wurde von ihr gemeinsam getragen. Ob Dekoration, Salate, Vorspeisen, Desserts oder Blumen: An alles war gedacht.

Ein besonderer Moment des Abends war der Gebetsruf, der pünktlich zum Sonnenuntergang erklang und das gemeinsame Fastenbrechen einleitete. Das bewusste Warten, das Teilen der ersten Dattel und das anschließende Essen schufen ein starkes Gefühl der Zusammengehörigkeit. Gerade an einer Schule, in der unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Lebensgeschichten aufeinandertreffen, ist ein solches Miteinander von hohem Wert. 

Das internationale Müttercafé leistete dabei weit mehr als kulinarische Vorbereitung. Mit großem Engagement schufen die Mütter einen Raum, in dem Gemeinschaft spürbar wurde. Sie zeigten eindrucksvoll, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule ist und wie sehr sich aktive Mitgestaltung positiv auf das Schulklima auswirkt.

Viele Gäste beschrieben den Abend als warmherzig, inspirierend und verbindend. Das gemeinsame Fastenbrechen war somit weit mehr als eine religiöse Tradition. Es war ein starkes Signal für eine Schule, die Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern aktiv lebt. Es hat gezeigt, dass echte Gemeinschaft dort entsteht, wo Menschen zusammenkommen, sich austauschen und einander mit Offenheit begegnen.

Schon jetzt steht fest: Dies war nicht das letzte gemeinsame Fastenbrechen. Bereits jetzt freuen sich alle schon auf eine Wiederholung im kommenden Jahr! 

Ein besonderer Dank gilt Gülcan Ugurlu sowie allen engagierten Frauen des internationalen Müttercafés, die diesen Abend möglich gemacht haben. Ohne sie wäre dieser nicht denkbar gewesen. Herzlichen Dank!

Autoren: Das Team der Öffentlichkeitsarbeit