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Junge Menschen für Europa zu begeistern und interkulturelle Begegnungen zu ermöglichen, sind die Ziele des EU-Programms Erasmus +. Um dies zu fördern, stehen finanzielle Mittel für Fortbildungen und Partnerschaftsprojekte im Schulbereich bereit. Die Gesamtschule Gummersbach hat sich 2023 erfolgreich um eine Akkreditierung bei ErasmusPlus beworben und kann somit bis 2027 EU-Fördermittel beantragen.

Durch diese EU-Mittel besteht die Möglichkeit, sich europaweit mit anderen Lehrkräften und Schulen zu vernetzen und auszutauschen. Dieser Austausch findet in Fortbildungen, Hospitationen und internationalen Begegnungen statt.

Neben der Möglichkeit der Kollegiumsfortbildung und Hospitation im Ausland sind wir sehr glücklich, auch Schüler*innenaustausche, internationale Praktika und Schulaufenthalte im Ausland für Lernende über ErasmusPlus finanzieren zu können.

Inhaltliche Schwerpunkte für die europäischen Austausche und Fortbildungen sind dabei:

  1. Stärkung und Förderung der Fremdsprachenkompetenzen unserer Schüler*innen
  2. Fortbildungen zur Gestaltung individueller Lernwege durch nachhaltige Verankerung des kooperativen Lernens
  3. Integration der Bildung für Nachhaltigkeit in den Schulalltag

Bereits in den Herbstferien 2023 konnten zwei Lehrkräfte der Gesamtschule Gummersbach in Spanien und Griechenland zu Konzepten der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) fortgebildet werden und für weitere Kooperationsprojekte Kontakte knüpfen. Um einen vertiefenden Einblick in nachhaltige und innovative Schulkonzepte zu bekommen, hospitierte eine Kollegin an einer dänischen Schule, um dort mit den Kolleg*innen in den direkten Austausch zu gehen und die Konzepte vor Ort zu erleben.

Neben der Möglichkeit der Kollegiumsfortbildung und Hospitationen im Ausland, stellen natürlich die  Schüler*innenaustausche das Herzstück unserer Austauschmöglichkeiten über ErasmusPlus dar. Eine Gruppe der 7. und 8. Klassen konnte bereits in der Woche nach den Herbstferien 2023 nach Griechenland reisen und dort mit unserer Partnerschule zum Thema Stadtteilentwicklung und nachhaltiger Tourismus am Beispiel Athen arbeiten. Die Schüler*innen der 9. Klasse reisten nach Istanbul und lernten dort die kulturelle Bedeutung der Stadt kennen. Die Schüler*innen der Oberstufe hatten durch den Austausch mit einer spanischen Schulen in der Region um die Stadt Léon die Möglichkeit, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen und die geologischen Bedingungen der Region rund um die Wasserversorgung zu erfahren. Gerade diese Austausche werden von den Schüler*innen als sehr wertvolle Erfahrung wahrgenommen, durch die sie ein interkulturelles Verständnis erhalten, neue Ideen und Perspektiven kennenlernen, ihre Fremdsprachenkompetenzen erweitern und nicht zuletzt internationale Freundschaften schließen, durch die auch die EU weiter zusammenrückt.

Autorin: Alexandra Breu